bowie

David Bowie x The Stars Are Out Tonight


David Bowie, Tilda Swinton – was will man mehr? “We have a nice life.” Wir auch?

(<3 Janos‘ Facebookfeed)

strikeapose

Trimbal x Confidence Boost (Harmonimix)

Manchmal will ich einfach aufstehen und gehen. Ich hasse das, weil ich es nie tue und das resultierende Gefühl ist schlimmer als so Vieles. Keinen Mut haben, nicht das Selbstbewusstsein, von mir aus auch die Eier das zu tun, was nötig ist. Hinschmeißen ist für Anfänger. Aber aufstehen und alles neu machen, das ist für die Profis im Leben, von denen ich irgendwie keinen kenne – oder zu wenige. Denn ich will kein Anfänger sein, sondern lernen, wie ich das hier schaffe – was auch immer “das” ist.
Für alle, die es noch nicht verstanden haben. Das ist es, worum es hier geht: Der Weg zum Profi – und bis dahin: Strike a pose, strike a pose.

(<3 motor.de)

stone

Julia Stone x This Love (Egokind Edit)

Ich hasse eure Edits. Sie sind hingeklöppelt, klingen nach Fertigloops und sind effekthascherisch. Ihr arbeitet kaum dafür. Ihr habt das alles schon einmal gemacht und ich habe das alles schon einmal gehört. Ich hasse deinen Edit.
Aber ich liebe deinen Edit. Er ist sanft, Tanzbar, gemütlich. Kommt super im Club. Hat den richtigen Drive und zerrupft Julia Stone’s Original nicht so, als würdest du sie mit deinem MacBook verprügeln, während sie versucht dir das Lied zu erklären. Dein Edit ist effekthascherisch, durchschnittlich – wahrscheinlich überbewertet – aber schön.

Und mal im Ernst…
Lasst euch mal was neues Einfallen.

Rockys in Alberta

Einhundertzweiundvierzig Tage


142 Tage scheinen manchmal eine lange Zeit zu sein. 142 Tage sind schnell vorbei.
Aber wenn du wartest, dann sind 142 Tage dein halbes Leben. Warten auf den neuen Job, die Prüfung, die Festivalzeit oder die Rückkehr eines besonderen Menschen.
142 Tage können Angst machen. Denn zu viel Zeit bringt Erwartungen mit sich, die vielleicht nie erfüllt werden. Tage… Monate in denen dir Menschen erzählen was sie vom Warten halten. Was sie für Erwartungen haben. Tage in denen du es nicht erträgst, wenn dir dein bester Freund sagt, dass die Erwartungen an seiner Stelle lieber niedrig wären. Hören willst du das nicht. Du willst Mut bekommen – Zuspruch.

Aber es sind 142 Tage in denen du es schaffen kannst den Mut von ganz allein zu schöpfen und du lernst, anstatt den Countdown mitzuzählen du dich auf das Ziel fixierst. Denn eigentlich ist das alles gar nicht so schwer. Nur verdammt erschöpfend. Wie immer.
Wer 142 Tage schafft, der schafft auch ein ganzes Leben. Bleibt nur zu hoffen, dass das nicht nur aus Warten besteht.
Aber das liegt wahrscheinlich in deinen Händen.

schlittenhundchenfuckyeah

Tame Impala – Elephant

Ich hatte leider noch nie einen LSD-Trip. Was weiß ich schon von rosa Elefanten oder einem Flug über ein Meer aus weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Ich weiß nicht ob das Spaß macht, ob man wirklich fliegen will, ob Jim Morrison mir von der 70er Wandtapete aus zuzwinkert. Aber ich bin mir sicher das Tame Impala unbedingt zum Soundtrack meines Vertrauens gehören würde, denn wenn eine Band (die ich auch kenne) nur danach schreit, dann ist es Tame Impala. Ganz groß!

(<3 Modular Newsletter)(cc Schlittenwölfe)

Nachholbedarf feat. Pond – Moth Wings

Es ist endlich Sommer. Naja… Eigentlich war schon die ganze Zeit Sommer. Hat eben nur kein Mensch gemerkt – bis jetzt. Und nun, wo auch du es wahrscheinlich geschafft hast deinen faulen Knackarsch aus dem Bett zu schleifen und endlich einmal den Dreck vom, mal wieder, verregneten Festivalwochenende abzuduschen, wird es Zeit die verlorenen, grauen Wochen nachzuholen. Dazu liefern Pond mit ihrem neuen Video zu Moth Wings den besten Soundtrack um sich dem schmutzigen Büroalltag zu widmen und sich für 3:32 zu fühlen als könntest du dem Chef endlich einmal sagen wie sehr er dich nervt und alsbald mit der Kündigung im Gepäck dein neues Leben beginnst.
Wahrscheinlich als Rockstar. Wenigstens ein Bisschen. Und wenn nicht, kannst du dich immerhin mit der Hübschen Blonden aus dem Nachbarzimmer an den Baggersee legen. Ein 1970er Manta A mit Fuchsschwanz bringt Pluspunkte.

<3 Janos

Remix Alben und Metronomy

6926728015 34dea85813 z Remix Alben und Metronomy

Remix-Alben sind der letzte Scheiß. Jede dahergelaufene Bums-Band lässt es sich trotzdem inzwischen nicht nehmen, ihre völlig durchschnittliche LP von Skrillex und seinen Kollegen vergolden zu lassen und damit das letzte Quäntchen Leben aus ihrem Werk zu pressen. Aber manchmal…
Manchmal sind Remix-Alben nur ein bisschen scheiße und bringen einiges an Großartigkeiten mit sich. So wird aus Metronomy’s großartigem Album “The English Riviera” etwas neues und ergänzendes, statt etwas flachem, unbrauchbaren. Danke.
Sie hören: Metronomy – The Look (Two Inch Punch’s Shook Shook Refix)
Look-iges Foto von Lucy Kochkina auf Flickr