This Time Tomorrow

Das Leben wie in einem Wes Anderson Film. Du rennst plötzlich einem Zug hinterher und hast keinen Plan, wo du morgen sein wirst. Sicher ist nur eins. Es ist ein völlig neuer Ort und du wirst alles zurücklassen. Einzig die Erinnerung wird bleiben und ob wir uns dann noch kennen werden? Vielleicht, ich hoffe es. Die Dinge fühlen sich heute schon, während du rennst, komisch an. Fremd und unwirklich, auch der Sommer ist nun vorbei. Innerlich rollt man sich zusammen und würde am liebsten zurückkehren, zu den grandiosen, besseren Tagen. Gleichzeitig ist da dieses unbändige Gefühl, der Durst nach Veränderung. Neuland, du schmeckst die salzige Meeresluft. Das andere Ende der Welt fühlt sich so nah an. WhatsApp Messages nach Katmandu lassen die Entfernung lächerlich klein erscheinen. Ich war auf einer Party und sprach fast nur über Jobs und das Business. Überhaupt geht es immer nur um Arbeit. Everyday I’m hustling. Zur Zeit noch. Dann sitzt du plötzlich bei Paul. Dinge, die man sich niemals vorgestellt hat. Dann tun sich neue Dinge auf und du willst am liebsten nicht mehr besitzen, als einen Koffer und alles, was da reinpasst. Irgendwie ist es auch so. Nur das was du tragen kannst, wir dir bleiben. Ein zweites mal gehen, wird nie funktionieren. Es wird nicht wie das erste Mal sein. Und dann wieder der Gedanke an die besseren Tage, an die, die da noch kommen werden. Selbstbewusst sein macht sich breit. Abenteuerlust klopft an das Fenster und während du es aufmachst, spürst du die Herbstluft. Der Sommer, was ist eigentlich mit dem Sommer? Kaum genutzt, kaum erfahren, wiedermal. Den Fehler wolltest du doch auch nie wieder machen. Na ja, nächstes Jahr dann vielleicht. Für den Herbst habe ich eine rote Mütze, fast so, wie Steve Zissou.

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